Laserrauchfilter mit Precoatierungstank von RATEC sind für die schwierigen Fälle gemacht: feinen Laserstaub, metallische Aerosole und haftende oder ölhaltige Partikel, die ein normales Filtermedium schnell zusetzen. Ein Precoatierungssystem legt eine Schutzschicht auf die Filterpatronen, sodass sie nicht verblocken und deutlich länger halten. Jede Einheit legen wir auf Ihre Laseranlage und Ihre Anforderungen aus, Gehäuse und Einheit bauen wir je nach Projekt im eigenen Werk in St. Veit an der Glan
Inhaltsverzeichnis
Warum Laserrauch eine besondere Herausforderung ist
Beim Laserschneiden und Laserbearbeiten entstehen sehr feine Partikel. Je nach Werkstoff, Beschichtung oder Ölfilm auf dem Blech sind sie klebrig oder ölhaltig. Solche Partikel dringen in das Filtermedium ein und lassen sich durch Abreinigen kaum wieder lösen. Der Filter verblockt, die Absaugleistung sinkt und die Patronen müssen früh getauscht werden.
So wirkt die Precoatierung
- Dosieren: Aus dem Precoatierungstank wird ein Precoatierungsmittel präzise abgestimmt in den Rohgasstrom gegeben.
- Schützen: Das Mittel lagert sich auf dem Filtermedium ab und bildet dort eine gleichmäßige Schutzschicht.
- Filtern: Die Partikel bleiben in dieser Schicht hängen statt im Filtermedium. Die Abscheideleistung bleibt konstant hoch, ohne Verblockung.
Als Precoatierungsmittel dienen in der Praxis meist feine mineralische Pulver, etwa Kalksteinmehl. Sie nehmen klebrige und ölige Anteile auf und lassen sich zusammen mit dem Staub wieder vom Filter abreinigen.

Ihre Vorteile
- Verhindert Verblockungen: auch bei haftenden und ölhaltigen Partikeln.
- Deutlich höhere Standzeit: weniger Filterwechsel, geringere Betriebskosten.
- Konstant hohe Abscheideleistung: gleichmäßige Absaugung über die ganze Standzeit.
- Geringer Wartungsaufwand: kompakt und vollständig in einem geschlossenen Gehäuse verbaut.
- Geprüfte Filterpatronen: wir setzen ausschließlich geprüfte Patronen spezialisierter Hersteller ein.
Technische Eckdaten
| Merkmal | Laserrauchfilter mit Precoatierungstank |
|---|---|
| Einsatz | feiner Laserstaub, metallische Aerosole, kritische Partikelgemische |
| Aufbau | Patronenfilter und Precoatierungssystem im geschlossenen Gehäuse |
| Anbindung | flexibel an Laseranlagen oder Absaugsysteme |
| Filtermedien | je nach Anwendung und Staubklasse |
| Luftmenge, Abmessungen, Anschlüsse | individuell auf Ihre Anforderungen ausgelegt |
Laserrauchfilter oder Patronenfilter?
Bei trockenem Staub und Schweißrauch reicht meist ein Patronenfilter ohne Precoatierung. Sobald feine, haftende oder ölhaltige Partikel im Spiel sind, wie sie beim Laserschneiden typisch sind, ist der Laserrauchfilter mit Precoatierungstank die bessere Wahl. Welche Lösung zu Ihrem Prozess passt, klären wir bei der Auslegung gemeinsam.
Worauf es bei der Auslegung ankommt
- Laserprozess: Werkstoffe, Beschichtungen, Ölfilm, Schneidleistung und Betriebszeiten.
- Luftmenge: Absaugstellen an der Laseranlage und benötigte Saugleistung.
- Precoatierung: Dosierung und Precoatierungsmittel passend zum Staub.
- Sicherheit: Arbeitsschutz, Brand- und Explosionsschutz, Rückführung oder Abführung der Reinluft.
Komplett aus einer Hand
RATEC liefert den Laserrauchfilter einzeln oder als Teil einer kompletten Absauganlage, von der Beratung über Planung, technische Auslegung und Fertigung bis zu Montage und Inbetriebnahme. Wir fertigen im eigenen Werk in Kärnten, zertifiziert nach ISO 9001, EN 1090-1 und ISO 3834-2.
Sie möchten Ihren Laserrauch zuverlässig filtern?
Nennen Sie uns Laseranlage, Werkstoffe und Betriebszeiten. Wir melden uns mit einem konkreten Vorschlag.






